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Einleitung

Die Mitarbeiter unseres Pflegebetriebes sollen durch dieses Pflegeleitbild angeregt werden, ihr Verständnis von Pflege, den Umgang mit den Patienten, aber auch mit den Kollegen selbstkritisch zu hinterfragen.

Unsere Art der Pflege

Aktivierende Pflege, in dem der Patient in die Pflege mit einbezogen, und Mobilisiert wird.

Unser Bild und Verständnis vom Menschen

Ziel seines Lebens ist, einen sinnvollen und erfüllenden Lebensentwurf zu entdecken und prozeßhaft zu verwirklichen.

Wir verstehen jeden Menschen als einmalig und unverwechselbar, ungeachtet seiner Herkunft, Konfession, Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner Bildung und Leistung.

Wir sehen die Würde und den Wert eines jeden Menschen als unantastbar an. Er verliert sie zeitlebens nicht, auch nicht durch Krankheit, im Alter, bei körperlicher und/oder geistiger und/oder seelischer Behinderung.

Nach unserem Verständnis ist jeder Mensch als Ganzheit in seinen leiblichen, geistigen, seelischen, religiösen und sozialen Bezügen geschaffen.

Jeder Mensch steht vom Zeitpunkt der Empfängnis an bis zu seinem Tod und über den Tod hinaus in einer einzigartigen Lebensgeschichte und Entwicklung.

Durch sein Person-Sein hat jeder Mensch Vorrang vor Sachen, Institutionen sowie wirtschaftlichen Zielen und Interessen.

Nach unserer Überzeugung ist jeder Mensch mit seinen Begabungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und auch mit seinen Behinderungen zur Entwicklung und Reifung angelegt und bestimmt und hat einen unverwechselbaren Auftrag für seine Umgebung.
Wir verstehen menschliches Leben als einen Weg, der mit den Möglichkeiten

von Gelingen und Scheitern, Reifung und Krisen ausgestattet ist. Im Annehmen und Integrieren aller Stärken und Schwächen kann Menschwerdung erfahrbar werden. Der Mensch ist angelegt auf Kommunikation.

Die Einbindung in ein umfassendes Beziehungsgefüge und die ständige Reflexion konkreter Lebensvollzüge erachten wir als Grundbedingung für das Gelingen des Lebens.

Unser Bild und Verständnis von Pflege

Pflege ist ein Beitrag zur Lebensförderung in unserer Gesellschaft. Ganzheitlich orientierte Pflege vollzieht sich nach den Schritten des Pflegeprozesses. Pflege findet im Häuslichen Bereich statt und bezieht das soziale Umfeld mit ein.

Pflege ist ein eigenständiger Bereich im Gesundheitswesen. In der Zusammenarbeit in unserem Team nimmt sie ihre spezifischen, pflegerelevanten Aufgaben und Kompetenzen wahr.

Pflege umfasst die Erhaltung und/ oder Wiederherstellung der Gesundheit, die aktivierende Hilfestellung, Beratung und Begleitung bei Krankheit, Behinderung, im Alter und im Sterben.

In der Prävention sehen wir es als wichtige Aufgabe der Pflege an, gesundheitsförderndes Verhalten zu unterstützen sowie die Auswirkungen gesundheitsschädigender Faktoren aufzuzeigen und bewusstzumachen.

Sterben, Tod und Trauer sind wesentliche Lebensvollzüge. Die Annahme des eigenen Todes ist Voraussetzung für den Umgang mit Sterbenden, deren Angehörigen sowie für die Akzeptanz von Sterben und Tod in der Gesellschaft.

Unser Verständnis von Aus-, Fort und Weiterbildung

Wir verstehen den Pflegeberuf als einen im integrierten System der Gesundheitsfürsorge eigenständigen Beruf mit spezifisch-therapeutischer Aufgabenstellung, Kompetenz und Wirksamkeit neben und in Zusammenarbeit mit anderen Heilberufen. Professionelle Pflege stellt hohe fachliche und menschliche Ansprüche. Ihnen zu entsprechen, erfordert ständiges Weiterlernen im Anschluss an eine qualifizierte Ausbildung. Aus-, Fort- und Weiterbildung orientieren sich an der Ganzheit des Menschen.

Der Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung kommt ein hoher Stellenwert zu. Sie tragen bei zur Qualitätssicherung pflegerischen Handelns und fördern die gesellschaftliche Akzeptanz sowie die Berufszufriedenheit der Pflegenden.

Das Ziel der Aus-, Fort und Weiterbildung in unserem Beruf sehen wir im Erwerb fachlichen Wissens nach den aktuellen Standards, in der Förderung berufsrelevanter Werthaltungen und in der Sozialkompetenz der Pflegeperson.

Wir erachten es als notwendig, dass sich Aus-, Fort- und Weiterbildung inhaltlich nicht nur auf Krankheit und Gesundheitsbeeinträchtigung ausrichtet, sondern auch auf die Aktivierung und Förderung der Ressourcen zur Gesundheitsvorsorge und -erhaltung.

Wir verstehen Aus-, Fort- und Weiterbildung als einen aktiven Vorgang, der Lernpotentiale freisetzt und kreative und innovative Fähigkeiten fördert.

Nach unserer Überzeugung braucht die Ausbildung eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, d.h. eine möglichst weitgehende Abstimmung zwischen den Lernorten Schule und praktischem Einsatzbereich und eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Pflegedienstleitung.

Zur Weiterentwicklung und Anerkennung der professionellen Pflege erachten wir es als notwendig, daß sie nach den gängigen wissenschaftlichen Standards erforscht und begründet wird.

Folgerungen

Unser Menschen- und Berufsbild mit seinen Werten und Zielen wollen wir in unseren beruflichen, gesellschaftlichen und persönlichen Bezügen verwirklichen.

Unsere Verantwortung gegenüber dem Patienten

Weil wir jeden Menschen als einmalig und unverwechselbar sehen, begegnen wir allen Patienten und Angehörigen mit Achtung und Ehrfurcht. Wir versuchen, alle anzunehmen und sie Menschenfreundlichkeit erfahren zu lassen.

In jedem Patienten sehen wir einen Menschen mit eigener Lebensgeschichte, mit eigenen Fragen und Ängsten, Erwartungen und Bedürfnissen, Lebensgewohnheiten, Weltanschauungen und persönlichem Umfeld und wollen auf seine Individualität soweit wie möglich eingehen. Eine besondere Wertschätzung erweisen wir allen benachteiligten und vernachlässigten Menschen unserer Gesellschaft.

Einen wesentlichen Teil unserer Arbeit für und mit dem Patienten verstehen wir als Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen seine Freiheit achten und seine Entscheidungsfähigkeit und Selbständigkeit soweit als möglich erhalten und fördern. Offenheit und Klarheit in unseren Gesprächen sind uns darum ein großes Anliegen.

Wir bemühen uns, die Pflege ganzheitlich auszuüben und sie nach den Regeln des Pflegeprozesses zu gestalten. Dies soll zum Ausdruck kommen in einem aktiven Engagement, mit dem wir uns im Gesundheitswesen gegen eine Reduzierung des Menschen auf seine somatischen Bedingungen wehren.

Weil wir Krankheit und Behinderung auch als Chancen zum Wachsen und Reifen sehen, bemühen wir uns darum, dem Patienten und seinen Angehörigen zu helfen, auch mit diesen Grenzen sinnvoll leben zu können.

Verantwortung gegenüber Fachkolleginnen und -kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Allen Berufsgruppen in den verschiedenen Einrichtungen erkennen wir Gleichwertigkeit zu. Wir begegnen den Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Achtung, Rücksicht, Wertschätzung und Geduld.

Wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganzheitlich begegnen und sie mit ihren Bedürfnissen, Fragen, Ängsten, Grenzen und Begabungen annehmen. Wir engagieren uns für den Aufbau der Dienstgemeinschaft, in die sich jeder mit seiner Individualität einbringen kann und ernst genommen wird.

Wir sind auf Ausgleich der Interessen bedacht und streben an, Abhängigkeiten zu vermeiden.
Wir setzen uns ein, ein Team zu schaffen und zu halten, um gemeinsame Ziele verfolgen zu können und kollegial optimal zusammenzuarbeiten.

Wir ermöglichen Kommunikation in angstfreier Atmosphäre. Hintergründe und Zusammenhänge werden transparent gemacht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Problemformulierung und -lösung aktiv beteiligt.

Führen bedeutet für uns auch das Entwickeln überzeugender Konzepte, Motivieren und Unterstützen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Fördern in der Meinungsbildung.

Mit den Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Pflegedienstes verstehen wir uns als Lerngemeinschaft, in der es möglich ist, Rückschläge und Fehler als konstruktiv zu verstehen und daran zu arbeiten. Wir bemühen uns, der Ermutigung, Anerkennung und Zuversicht besonderen Raum in den Beziehungen untereinander zu geben.

Verantwortung für die Gesellschaft

In allen Arbeitsbereichen, in denen wir tätig sind, berücksichtigen wir die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit. In der weiteren Entwicklung der Pflege lassen wir uns von qualitativen Zielsetzungen leiten und nicht von materiellem oder quantitativem Konkurrenzdenken.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die von Menschen verursachten Belastungen der Umwelt zu reduzieren und bei unseren Planungen und Entscheidungen besonders auch ökologische Gesichtspunkte und Folgewirkungen mitzubedenken.

Wir streben eine offene und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Personen und Gruppen in Einrichtungen an, die im Dienst am kranken, behinderten und alten Menschen stehen.

Verantwortung für den Berufsstand

Wir sind uns bewußt, daß wir in unserer Tätigkeit und darüber hinaus das Ansehen unseres Berufes prägen und Werbeträger für die Pflegeberufe sind. Wir wollen das Image und die Attraktivität unseres Berufsstandes wahren und fördern.

Verantwortung uns selbst gegenüber

Unsere ganzheitlich gestalteten Lebensvollzüge sind geprägt durch unsere Beziehung zum Mitmenschen, zur Natur und zu uns selbst.

In unserer individuellen Lebensqualität sehen wir einen eigenen und unabhängigen Wert. Wir gehen verantwortungsvoll mit unseren physischen und psychischen Ressourcen um.

Unseren zwischenmenschlichen Beziehungen im privaten und beruflichen Bereich erkennen wir einen lebenswichtigen Stellenwert zu.

Im Erspüren eigener Begrenzungen und im Umgang mit Krisen und Konflikten sehen wir Chancen für unsere Persönlichkeitsentwicklung.

Überzeugen Sie sich von uns!


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